Arbeitsrecht im Recruiting sicher anwenden
Ihr Nutzen
Recruiting ist ein Drahtseilakt zwischen dem Finden der besten Talente und dem Einhalten gesetzlicher Vorgaben. Kleine Fehler im Auswahlprozess oder in der Kommunikation können schwerwiegende rechtliche Folgen und hohe Kosten nach sich ziehen. Dr. Auner zeigt Ihnen kompakt und praxisnah, worauf es beim rechtssicheren Recruiting ankommt.
Erfahren Sie, welche arbeitsrechtlichen Vorgaben im gesamten Recruitingprozess – von der Stellenausschreibung über das Bewerbungsgespräch bis hin zum Dienstvertrag – unbedingt zu beachten sind. Lernen Sie typische Stolpersteine kennen und erhalten Sie konkrete Tipps, wie Sie Bewerbungsprozesse effizient, fair und gesetzeskonform gestalten. So minimieren Sie Risiken, schützen Ihr Unternehmen und gewinnen trotzdem die richtigen Mitarbeiter:innen.
Dieses Seminar ist Teil des Lehrgangs Recruiting. Sie können dieses auch als Einzelseminar besuchen.
Termine
Arbeitsrecht im Recruiting – teure Fehler vermeiden!
Arbeitsrecht im Recruiting sicher anwenden
Arbeitsrecht im Recruiting sicher anwenden
Seminarinhalt
Gleichbehandlungsrecht
- Welche Diskriminierungsverbote gilt es zu beachten? Im Vorfeld, während des Dienstverhältnisses und bei der Beendigung.
- Welche Ausnahmebestimmungen und -möglichkeiten sind gegeben?
- Mögliche Sanktionen und Einrichtungen
- Kontroll- und Mitwirkungsrechte des Betriebsrats
Stellenbewerbung
- Wie haben rechtskonforme Stellenausschreibungen inhaltlich auszusehen?
Bewerbungsgespräche
- Welche Fragen dürfen diskriminierungsfrei im Bewerbungsgespräch gestellt werden?
- Wann besteht ein Anspruch auf Ersatz der Bewerbungskosten?
- Was ist bei den notwendigen Absagen zu beachten?
Datenschutzrechtliche Aspekte
- Welche Daten dürfen erhoben und verarbeitet werden?
- Was hat mit den Bewerber:innendaten zu geschehen?
Zum Abschluss und Inhalt von Dienstverträgen
- Welche speziellen Voraussetzungen sind vor Abschluss von Dienstverträgen allenfalls zu beachten?
Was jedenfalls in Dienstverträgen vereinbart werden sollte!
Wichtig für
- Personalleiter:innen,
- Recruiter:innen,
- Mitarbeiter:innen der Personalabteilung,
- Führungskräfte, die mit der Aufnahme von Mitarbeiter:innen befasst sind und
- Quereinsteiger:innen im Personalmanagement.
Vorkenntnisse im Recruiting sind nicht notwendig.
Ideal für alle, die
… Recruiting rechtlich korrekt durchführen wollen und die Basics zu Dienstverträgen wissen wollen. Bringen Sie Rechtssicherheit in Ihr Recruiting!
Begrenzte Teilnehmer:innenanzahl
Wir empfehlen Ihnen eine rasche Anmeldung.
Ihre Referent:innen
Rechtlich korrekt und professionell agieren!
Der Seminarbesuch schafft Sicherheit in jenen Situationen, in denen rechtliche Vorgaben, unternehmerische Interessen und menschliche Entscheidungen unmittelbar aufeinandertreffen. Die Teilnehmer:innen gewinnen ein fundiertes Verständnis dafür, wie Gleichbehandlungsrecht, Bewerbungsprozesse, Datenschutz und Dienstverträge ineinandergreifen und wie sie diese Themen im Arbeitsalltag rechtssicher und praxisnah umsetzen können.
Das Gleichbehandlungsrecht als Rahmen für sämtliche personalrelevanten Entscheidungen. Welche Diskriminierungsverbote müssen bereits im Vorfeld eines Dienstverhältnisses beachtet werden? Welche Pflichten während eines aufrechten Arbeitsverhältnisses bestehen? Welche rechtlichen Anforderungen bei der Beendigung gelten? Dadurch entsteht ein klares Bewusstsein dafür, wo rechtliche Risiken liegen und wie diese durch vorausschauendes Handeln vermieden werden können. Gleichzeitig werden die bestehenden Ausnahmen und zulässigen Differenzierungen beleuchtet, sodass Personalentscheidungen nicht aus Unsicherheit unterbleiben, sondern rechtlich fundiert getroffen werden können. Ein vertieftes Verständnis möglicher Sanktionen und der zuständigen Einrichtungen stärkt zusätzlich die Fähigkeit, Risiken realistisch einzuschätzen und angemessen zu reagieren. Auch die Kontroll- und Mitwirkungsrechte des Betriebsrats werden eingeordnet, wodurch die Zusammenarbeit auf Augenhöhe erleichtert und Konfliktpotenzial reduziert wird.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Stellenbewerbung / Stellenausschreibung als erstem formellen Kontakt zwischen Organisation und Bewerber:innen. Die Teilnehmenden lernen, wie Stellenausschreibungen inhaltlich gestaltet sein müssen, um sowohl diskriminierungsfrei als auch professionell und attraktiv zu sein. Dadurch gewinnen sie Sicherheit in der Formulierung von Anforderungsprofilen und vermeiden unbewusste Ausschlussmechanismen, die rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könnten. Gleichzeitig wird deutlich, wie rechtskonforme Ausschreibungen zur Stärkung der Arbeitgebermarke beitragen und das Vertrauen potenzieller Bewerber:innen erhöhen.
Besondere Aufmerksamkeit wird den Bewerbungsgesprächen gewidmet, da hier rechtliche Vorgaben und persönliche Interaktion unmittelbar zusammentreffen. Welche Fragen sind zulässig? Wie können Gespräche so geführt werden, dass relevante Informationen gewonnen werden, ohne gegen Diskriminierungsverbote zu verstoßen? Dadurch entsteht Handlungssicherheit in einer sensiblen Situation, in der Fehltritte oft unbewusst passieren. Zudem wird geklärt, wann ein Anspruch auf Ersatz von Bewerbungskosten besteht und wie mit Absagen professionell und rechtssicher umzugehen ist.
Ein weiterer zentraler Aspekt sind die datenschutzrechtlichen Anforderungen im Bewerbungsprozess. Die Teilnehmer:innen gewinnen Klarheit darüber, wie mit Bewerber:innendaten nach Abschluss des Auswahlverfahrens umzugehen ist und wie Datenschutz nicht als bürokratische Hürde, sondern als Bestandteil professioneller Personalarbeit verstanden werden kann. Dieses Wissen schützt vor rechtlichen Verstößen und stärkt gleichzeitig das Vertrauen von Bewerber:innen und Mitarbeitenden.
Ergänzt wird dieser Themenbogen mit dem Abschluss und dem Inhalt von Dienstverträgen. Die Teilnehme:innen lernen, welche besonderen Voraussetzungen vor Vertragsabschluss zu beachten sind und welche Regelungen jedenfalls in einem Dienstvertrag enthalten sein sollten. Dadurch werden sie in die Lage versetzt, Dienstverträge nicht nur formal korrekt, sondern auch klar, ausgewogen und zukunftssicher zu gestalten. Dies reduziert spätere Auslegungsfragen, stärkt die Rechtssicherheit für beide Seiten und schafft eine solide Basis für eine stabile Zusammenarbeit.
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