

Künstliche Intelligenz für Assistent:innen
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22. April 2026 | 09:00 - 15:00 Uhr | Wien
Mag. Armand Kaáli-Nagy


Von SEO zu AI Search
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28. April 2026 | 09:00 - 11:00 Uhr | online
Ing. Florian Hieß, MSc


KI im B2B-Verkauf verstehen & anwenden
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04. Mai 2026 | 09:00 - 17:00 Uhr | Wien
Mag. Lothar Lackner


Künstliche Intelligenz im HR
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06. Mai - 07. Mai 2026 | 09:00 - 17:00 Uhr | Wien
Gernot Winter


KI im Unternehmen - Regulatorik, Haftung und Governance
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22. Juni 2026 | 14:00 - 16:00 Uhr | online
Mag. Walter Pöschl, Mag. Andreas Schütz, LL.M.
KI im Vertrieb: Vom Prompt zum Prozess
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05. Mai 2026 | 09:00 - 17:00 Uhr | Wien
Mag. Lothar Lackner
KI kompakt für Anwender:innen
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20. Mai 2026 | 14:00 - 16:00 Uhr | online
Mag. Armand Kaáli-Nagy

KI und Urheberrecht: Was darf ich (nicht)?
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21. Mai 2026 | 13:00 - 16:00 Uhr | online
DDr. Meinhard Ciresa
Microsoft 365 Copilot: Workshop für Anwender:innen
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21. Mai 2026 | 14:00 - 17:00 Uhr | Wien
Mag. Armand Kaáli-Nagy
Next Level Prompting
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28. Mai 2026 | 09:00 - 13:00 Uhr | online
Mag. Lothar Lackner

Präsentationen erstellen wie ein Profi – mit Künstlicher Intelligenz
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17. Juni 2026 | 09:00 - 16:00 Uhr | Wien
Mag. Armand Kaáli-Nagy
KI in der Verhandlung
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30. Juni 2026 | 09:00 - 17:00 Uhr | online
Dipl.-Ing. Jörg Köck

Künstliche Intelligenz für Vorstände, Geschäftsführer:innen und Entscheider:innen
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03. Juli 2026 | 09:00 - 12:00 Uhr | Wien
Mag. Armand Kaáli-Nagy
Info-Session
Künstliche Intelligenz in der Produktion
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18. September 2026 | 08:30 - 09:00 Uhr | online
Dipl.-Ing. Philipp Besinger
KI im Recruiting und Employer Branding
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06. Oktober 2026 | 09:00 - 17:00 Uhr | Wien
Claudia Lorber, BA MA
Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt rasant. Wer KI im Unternehmen sinnvoll einsetzen will, braucht nicht nur die richtigen Tools, sondern auch das nötige Praxiswissen für den sicheren, effizienten und strategischen Einsatz. Bei uns lernen Sie von erfahrenen Praktikerinnen und Praktikern, wie Sie Künstliche Intelligenz, generative KI und moderne AI-Tools gezielt in Ihrem beruflichen Alltag nutzen.
Wir bieten für jeden Wissensstand passende Seminare und Lehrgänge rund um Künstliche Intelligenz an. So bauen Sie Schritt für Schritt das Know-how auf, das Unternehmen heute brauchen: von den KI-Grundlagen über konkrete Anwendungsfälle bis hin zu rechtssicherem und verantwortungsvollem KI-Einsatz. Denn KI eröffnet enorme Chancen für Produktivität, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit – gleichzeitig steigen die Anforderungen an Kompetenz, Qualität und Governance. In der EU soll der AI Act die Nutzung vertrauenswürdiger KI fördern, und die Verbreitung generativer KI nimmt in Wirtschaft und Arbeitswelt deutlich zu.
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Künstliche Intelligenz - Das sollten Sie wissen!
KI-Grundlagen
Künstliche Intelligenz (KI) ist ein maschinenbasiertes System, das für menschlich definierte Ziele Vorhersagen, Empfehlungen oder Entscheidungen treffen kann. In der Praxis erkennt KI-Muster in Daten (z. B. Spamfilter, Empfehlungssysteme, Betrugserkennung). Generative KI (z. B. ChatGPT) kann zusätzlich Texte, Bilder oder Code erzeugen – aber auch plausibel klingende Fehler machen; deshalb sollten Ergebnisse geprüft und bei Bedarf mit Quellen abgesichert werden.
Es gibt keine einzige Standard-Einteilung – zwei Sichtweisen sind praxisnah: Im Alltag unterscheidet man oft „schwache“/spezialisierte KI (fast alles heute) versus „starke“/allgemeine KI (derzeit nicht vorhanden).
In vielen Einführungen werden außerdem vier Entwicklungsstufen beschrieben:
- reaktive KI
- KI mit begrenztem Gedächtnis
- Theory-of-Mind-KI
- selbstbewusste KI
– wobei die letzten beiden aktuell überwiegend theoretisch sind.
Ja. ChatGPT ist ein generativer KI-Chatbot von OpenAI, der in Dialogform Antworten erzeugt. Technisch basieren solche Systeme auf großen Sprachmodellen, die aus vielen Beispielen gelernt haben, wahrscheinlich passende Textfortsetzungen zu erzeugen. Wichtig in der Praxis: Bei Unklarheit „raten“ Sprachmodelle manchmal – Halluzinationen sind daher ein bekanntes Risiko, besonders bei Recht, Medizin, Finanzen oder Compliance.
KI kann „lernen“ im Sinn von maschinellem Lernen: Ein Modell wird so trainiert, dass es aus Beispieldaten Regeln/Parameter ableitet und später neue Fälle bewertet (z. B. Prognosen, Klassifikationen). Nach dem Go-live lernen viele Systeme nicht „frei“ weiter, sondern werden kontrolliert aktualisiert (z. B. durch neue Trainingsläufe, Feintuning oder neue Daten) – das ist statistische Optimierung, kein menschliches Verstehen.
Unterschieliche Arten von Künstlicher Intelligenz. Typische Alltags-KI sind z. B. Spamfilter, Übersetzungen, Navigation/Routenprognosen, Empfehlungsalgorithmen (Streaming/Shopping), Fotofunktionen und Betrugserkennung. Generative KI-Nutzung nimmt zusätzlich stark zu: Laut OECD nutzten 2025 mehr als ein Drittel der Menschen im OECD-Raum generative KI-Tools.
KI-Tools, „beste“ Tools, Nachfrage und Marktführer
Für den Arbeitsalltag sind drei Gruppen besonders relevant: (1) Chat-/Assistenz-KI für Text, Ideen, Zusammenfassungen (z. B. ChatGPT, Claude, Gemini, Copilot), (2) KI-gestützte Recherche/Answer-Engines mit Quellen/Links (z. B. Perplexity), (3) Spezialtools für Bilder/Video/Design/Code/Meetings. Entscheidend ist weniger der Name als die Aufgabe: „Text schreiben“, „Analyse“, „Präsentation“, „Recherche“ – danach sollte man Tools auswählen.
Keine! „Komplett kostenlos“ im Sinn von unbegrenzt ohne Limits ist selten. Üblich sind kostenlose Einstiegsstufen (Free-Tiers) plus bezahlte Pläne mit höheren Limits, besseren Modellen oder Business-Funktionen. Bei Auswahl sollten Sie zusätzlich Datenschutz/Team-Modus, Exportmöglichkeiten und Integrationen prüfen – gerade im Unternehmen ist das oft wichtiger als „gratis“. Je weniger man zahlen muss, desto mehr Daten stellen User zur Verfügung. Sprich man zahlt mit Geld und/oder Daten.
Es gibt nicht „die beste“ kostenlose KI – die beste Wahl hängt vom Zweck ab: Schreiben/Kommunikation, Recherche, Tabellen/Analyse, Präsentationen, Programmieren oder Kreativaufgaben. Ein gutes Auswahlraster ist: Qualität der Ergebnisse, Quellenfähigkeit (bei Recherche), Datenschutz/Unternehmensmodus, Integration (Microsoft/Google), sowie Limits im Free-Tier.
„Besser“ ist use-case-abhängig. Manche Tools sind z. B. besonders stark in langen Texten, andere in Office-Integration oder in webbasierter Recherche mit Quellen. Entscheidend ist ein Vergleich mit typischen Aufgaben aus Ihrem Arbeitsalltag (z. B. 5 Standard-Use-Cases pro Abteilung) und klaren Qualitätskriterien (Faktencheck, Tonalität, Format). Für Unternehmen lohnt sich zudem ein Blick auf Governance/Datenschutz und die Frage, ob die Ergebnisse nachvollziehbar sind.
„Marktführer“ hängt stark vom Teilmarkt ab (Anwendungen vs. Cloud-Infrastruktur vs. Modelle). Bei Website-Traffic zu AI-Tool-Seiten liegt ChatGPT in Similarweb-Daten (Aug. 2025) deutlich vorne. Bei Cloud-Infrastruktur (wichtig für KI-Betrieb) zeigen Synergy-Research-Daten, dass Amazon, Microsoft und Google zusammen rund zwei Drittel des Enterprise-Cloud-Spendings halten (Q3 2025).
Für Entscheider:innen ist die praktischere Frage: „Welche Plattform passt zu unseren Daten, Prozessen, Compliance-Regeln und Integrationen?“
Kosten: KI-Abos und „eigene KI trainieren“
Die Spanne reicht von kostenlosen Einstiegsstufen bis zu Pro-/Business-/Enterprise-Plänen (meist „pro Nutzer:in/Monat“). OpenAI beschreibt z. B. Free- und mehrere Paid-Pläne, die pro Nutzer:in pro Monat bepreist werden. Anthropic und Google haben ebenfalls gestaffelte Free-/Paid-Modelle (Google AI Pro/Ultra).
In Unternehmen kommen oft zusätzliche Kosten für Einführung, Schulung (AI Literacy), Risiko- und Qualitätsmanagement hinzu.
Um die $ 20,- pro User liegen die meisten Systeme (Stand April 2026)
Das hängt davon ab, was „eigene KI“ bedeutet: (1) bestehendes Tool verwenden (Abo/API), (2) ein Modell für eigene Zwecke anpassen (Feintuning), (3) ein großes Modell „von null“ trainieren. Training an der Frontier ist extrem teuer: Forschung zu Trainingskosten zeigt, dass bei führenden Modellen Hardware und Personal jeweils mehrere Millionen kosten können und sehr große Trainingsläufe – folgt der Trend – Richtung >1 Mrd. USD gehen könnten. Für die meisten Organisationen ist deshalb „eigene KI“ realistischer als eigene Daten/Workflows (z. B. Wissensassistenz) – nicht als eigenes Foundation-Model.
Lernen, Kurse und Workshops
Starten Sie praxisnah: Wählen Sie 2 – 3 typische Aufgaben (E-Mail-Entwürfe, Protokolle, Zusammenfassungen, einfache Auswertungen), lernen Sie Kerngrundbegriffe (KI, generative KI, Prompt, Halluzination), und bauen Sie eine Checkliste für Qualitätsprüfung. Dass Organisationen Kompetenzaufbau ernst nehmen sollten, passt auch regulatorisch: Artikel 4 des EU AI Act adressiert AI Literacy als Maßnahme für Mitarbeitende, die KI nutzen. Dazu werden unterschiedliche Kurse angeboten wie zum Beispiel “KI komplat für Anwedner:innen” oder der “KI-Führerschein”.
Am effektivsten ist Lernen in kurzen Zyklen: reale Fälle → Prompt/Workflow testen → Output prüfen → verbessern. Empirische Forschung zeigt, dass GenAI-Assistenz in Arbeitssettings Produktivität erhöhen kann – besonders bei weniger erfahrenen Mitarbeitenden – wenn sie sinnvoll eingesetzt wird. Ein guter Kurs ist dann ein „Abkürzer“, weil er Methoden, Risiken, Praxisübungen und No-Gos strukturiert vermittelt.
Ja – Grundlagen (Begriffe, Use-Cases, Prompting, Prüfroutinen) lassen sich gut selbst lernen. Grenzen entstehen meist bei systematischer Anwendung im Unternehmen: Datenschutz/Compliance, Prozessintegration und Qualitätssicherung (Halluzinationen, Quellenprüfung). Wenn Sie schneller zu einem mit KI integrieten Arbeiten kommen wollen, helfen Workshops mit echten Praxisfällen.
Anfänger:innen profitieren von einer klaren Reihenfolge: zuerst verstehen (Was ist KI? Wo sind Grenzen?), dann anwenden (10–20 Mini-Aufgaben), dann systematisieren (Prompt-Strukturen + Prüfcheckliste). Bei generativer KI ist besonders wichtig, mögliche Fehler (Halluzinationen) aktiv einzuplanen statt blind zu vertrauen.
„Alles“ ist realistisch nicht erreichbar, weil sich Modelle und Tools sehr schnell ändern. Sinnvoll ist ein Lernmix: stabile Grundlagen (Begriffe, Funktionsprinzipien, Grenzen), plus regelmäßige Updates zu Tools/Regeln im eigenen Arbeitsumfeld. Am Markt gibt es viele Angebote, auch das ÖPWZ bietet eine Vielzahl an Kursen an.
„Beste“ heißt: passend zu Ziel und Rolle. Ein guter Kurs für Anwender:innen deckt typischerweise ab: Grundlagen, typische Use-Cases, Grenzen/Risiken (Halluzination/Bias), Prompting, Datenschutz/AI Act/Urheberrecht sowie viele praktische Übungen. Genau diese Struktur findet sich z. B. in ÖPWZ-Formaten wie „KI kompakt für Anwender:innen“ (inkl. AI Act/DSGVO/Urheberrecht, Prompting und Praxisbeispiele).
Wählen Sie nach fünf Kriterien: (1) Ziel (Orientierung vs. Tiefe), (2) Rolle (Führung, Assistenz, HR, Vertrieb…), (3) Tool-Umfeld (Microsoft 365, Google Workspace, tool-agnostisch), (4) Risiko/Compliance (AI Act/DSGVO/Urheberrecht), (5) Praxisanteil und Transferhilfen (Vorlagen, Übungen).
Grundsätzlich jede Person, die KI im Job nutzt oder Entscheidungen dazu trifft. Sinnvoll ist aber ein rollenbasierter Zugang: Einsteiger:innen starten mit Grundlagen, Fortgeschrittene mit Workflows/Prompting, Führungskräfte mit Strategie/Governance. Ein Seminar wie „KI kompakt für Anwender:innen“ ist explizit so positioniert, dass es Grundlagen, Risiken und rechtliche Rahmenbedingungen abdeckt.
Häufig ja – aus zwei Gründen: (1) höhere Produktivität durch bessere Workflows und Prompting (in Studien z. B. messbar), (2) Risikoreduktion durch bessere Prüf- und Datenschutzroutinen. Zusätzlich ist AI Literacy im EU-Kontext ein Governance-Thema (Art. 4 AI Act).
Ein KI-Workshop ist ein praxisorientiertes Format, in dem Teilnehmende KI-Tools direkt an realen Aufgaben üben und wiederholbare Arbeitsweisen entwickeln (Prompts, Checklisten, Vorlagen). Ziel ist nicht „Tool-Show“, sondern konkrete Ergebnisse für den Arbeitsalltag (z. B. Textentwürfe, Zusammenfassungen, Analysen, Präsentationsrohlinge).
Typisch ist: kurze Orientierung (Begriffe, Grenzen), dann mehrere Übungsblöcke, danach Transfer (Vorlagen/Prompts, Prüfroutinen, No-Gos). Bei ÖPWZ ist „Next Level Prompting“ z. B. als praxisorientierter Workshop beschrieben, der Prompt-Strukturen und Anwendungen für Text, Design und Datenanalyse trainiert.
Drei Ergebnisse sollten am Ende klar sein: (1) Sie erkennen sinnvolle Use-Cases, (2) Sie erhöhen die Ergebnisqualität durch bessere Briefings/Prompts und Prüfmethoden, (3) Sie reduzieren Risiken (z. B. Halluzinationen, Datenschutz-/Compliance-Fallen).
Das hängt vom Ziel ab. Praxisüblich sind kurze Impulse (z. B. 2 - 3 Stunden), halbtägige Workshops oder Tagesformate mit intensiver Anwendung. ÖPWZ bietet z. B. „KI kompakt für Anwender:innen“ als 2 Stunden-Workshop sowie „Next Level Prompting“ als 4 stündiger Online-Workshop.
Die Kosten hängen stark von Dauer, Format (online/vor Ort), Zielgruppe und Umfang ab. Als konkrete Orientierung (Stand 2026): ÖPWZ nennt z. B. für „KI kompakt für Anwender:innen“ € 165 zuzüglich. MwSt. oder für „Next Level Prompting“ € 470 zuzüglich. MwSt.
Niemend. Praktisch sollten alle geschult werden, die KI im Unternehmen nutzen, betreiben oder Entscheidungen dazu treffen – aber rollenbasiert (Anwender:innen, Führung, IT, Compliance, HR…). Rechtlich ist AI Literacy in der EU ausdrücklich adressiert: Artikel 4 des EU AI Act fordert Maßnahmen, um ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz bei Personen sicherzustellen, die KI-Systeme im Auftrag einer Organisation nutzen.
Prompting
Prompting bedeutet, einer KI gezielte Eingaben zu geben (Fragen, Anweisungen, Kontext, Beispiele), damit sie ein gewünschtes Ergebnis erzeugt. Gute Prompts sind kein „Geheimtrick“, sondern gutes Briefing: klar, spezifisch, mit Kontext und gewünschtem Output-Format.
Prompting heißt: „So mit KI sprechen, dass die KI wenig raten muss.“ Am besten geben Sie Ziel, Zielgruppe, Ton, Format und wichtige Rahmenbedingungen an – und verfeinern dann iterativ.
„Prompt“ wird oft als Eingabeaufforderung oder Arbeitsauftrag an die KI übersetzt. Gemeint ist der Text (oder Input), mit dem Sie ein Modell steuern: Frage, Auftrag, Kontext, Beispiele und Formatvorgaben.
Ein Prompt bei ChatGPT ist Ihre Eingabe (Frage/Anweisung) inklusive Kontext. Je präziser Sie Ziel, Rahmenbedingungen und Ausgabeformat definieren, desto besser werden die Ergebnisse – und desto weniger halluziniert das Modell „in Lücken hinein“.
„Richtig“ heißt: strukturiert briefen. Bewährt sind Bausteine wie Rolle („Du bist …“), Aufgabe („Erstelle …“), Kontext (Zielgruppe/Situation), Format (Tabelle/E‑Mail), Qualitätskriterien (Ton, Länge, Do/Don’t). OpenAI empfiehlt u. a. Klarheit, Spezifität und iteratives Nachschärfen.
Drei Dinge: (1) genug Kontext geben (sonst rät das Modell), (2) Ergebnisse prüfen (Halluzinationen sind möglich), (3) keine sensiblen Daten ohne Erlaubnis/Regeln eingeben (Prompting ist Datenweitergabe).
Wie gutes Briefing: Sie definieren Ziel, Beispiele und Qualitätsmaßstäbe, testen an 2 - 3 typischen Fällen und optimieren anhand der Fehlerbilder (zu allgemein, falsches Format, fehlende Quellen). OpenAI beschreibt Prompting explizit als iterativen Prozess: starten → prüfen → verfeinern.
Die Grundlagen sind Struktur statt „Tricks“: klare Instruktion, relevanter Kontext, Output-Kontrolle (Format/Länge/Ton) und – wenn nötig – 1 - 3 Beispiele (Few‑Shot). Google beschreibt Prompts als Mischung aus Fragen/Anweisungen, Kontext und optionalen Few‑Shot‑Beispielen.
Praxisnah lassen sich drei Stile unterscheiden: (1) Zero‑Shot (nur klare Aufgabe), (2) Few‑Shot (mit Beispielen für Format/Qualität), (3) iterativ/mehrschrittig (zuerst strukturieren, dann ausarbeiten, dann prüfen). Diese Bausteine sind konsistent in Prompt-Design-Guides beschrieben.
Prompt-Vorlagen (Templates) sind wiederverwendbare Strukturen für wiederkehrende Aufgaben (E‑Mail, Meeting-Notiz, Analyse, Textverbesserung). Sie enthalten Platzhalter für Kontext, Zielgruppe und Format, damit Teams konsistente Ergebnisse erzeugen.
Gute Prompts sind klar, spezifisch und überprüfbar: Sie enthalten Ziel, Kontext, Einschränkungen („keine Fakten erfinden“, Unsicherheit markieren), Ausgabeformat und ggf. Beispiele. OpenAI empfiehlt explizit: klar & spezifisch formulieren, dann iterativ verbessern.
Drei copy‑&‑paste Beispiele:
„Schreibe eine kurze, professionelle E‑Mail an Kund:in X: Thema Y. 3 Betreffzeilen. 120 - 160 Wörter.“
„Fasse dieses Protokoll in 6 Punkten zusammen und nenne 3 offene Entscheidungen + nächste Schritte.“
„Erstelle aus Stichpunkten eine 60‑Minuten‑Agenda mit Zeitboxen und 5 Klärungsfragen.“
Warum das funktioniert: Ziel + Format + Kriterien reduzieren Interpretationsspielraum – genau das empfehlen Prompting-Guides.