Emotionsmanagement für Nachwuchs-Führungskräfte
Ihr Nutzen
In einer Arbeitswelt, die von Digitalisierung, Beschleunigung und hoher emotionaler Dichte geprägt ist – also von Situationen, in denen Verantwortung, Erwartungen und Entscheidungsdruck eng zusammentreffen, reichen rein fachliche und kognitive Fähigkeiten nicht mehr aus. Führung bedeutet heute mehr denn je, sich selbst führen zu können, um andere wirksam und empathisch zu führen.
Nachwuchsführungskräfte stehen dabei in einer besonderen Entwicklungsphase: Sie übernehmen erstmals Verantwortung, treffen Entscheidungen mit Wirkung auf andere und bewegen sich gleichzeitig zwischen Leistungsanspruch, Rollenklarheit und persönlicher Authentizität. Emotionale Selbstführung bildet in diesem Spannungsfeld die innere Grundlage, um Orientierung zu geben, Vertrauen aufzubauen und auch unter Druck handlungsfähig zu bleiben.
Dieses zweitägige Intensivtraining verbindet wissenschaftlich fundiertes Emotionsmanagement mit praxisnaher Führungsentwicklung. Der erste Tag fokussiert auf die emotionale Selbstführung – die Fähigkeit, sich unter Druck und Stress selbst zu regulieren und innerlich stabil zu bleiben. Darauf aufbauend widmet sich der zweite Tag der wirksamen Anwendung emotionaler Kompetenz in der Führung – in Kommunikation, Interaktion und der Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden.
Das Seminar basiert auf dem TEK – Training Emotionaler Kompetenzen, entwickelt von Prof. Dr. Matthias Berking an der Universität Bern. Das Konzept stützt sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse der Neurowissenschaften und klinischen Psychologie und ist in seiner Wirksamkeit für verschiedene Berufsgruppen wissenschaftlich untersucht und mit Studien belegt. Das Seminar macht diese Erkenntnisse praktisch nutzbar und vermittelt psychologisches Know-how sowie konkrete Strategien für den Führungsalltag.
Termine
Emotionsmanagement für Nachwuchs-Führungskräfte
Emotionsmanagement für Nachwuchs-Führungskräfte
Seminarinhalt
Emotionale Selbstführung (intrapersonelle emotionale Kompetenz)
- Neurobiologische Grundlagen zur Entstehung und Funktion von Stress und Emotionen
- Neurobiologische Teufelskreise in der Emotionsregulation und deren Auswirkungen
- Differenzierung und Zusammenspiel von Impathie, Empathie sowie intra- und interpersoneller emotionaler Kompetenz und sozialer Kompetenz
- Die Gehirnnetzwerke (TPN, DMN, SN) und ihre Bedeutung für die Regulierung von Emotionen
- Übungen zur Muskel- und Atementspannung
- Techniken zur bewertungsfreien Wahrnehmung belastender Emotionen
- Strategien zur Förderung von Akzeptanz und Toleranz gegenüber belastenden Emotionen
- Übungen zur Stärkung des Selbstwertgefühls und innerer Stabilität
- Maßnahmen zur Förderung von Selbstfürsorge und gesundheitsbewusstem Verhalten
- Methoden zur differenzierten Analyse von belastenden Emotionen
- Wirksame Strategien zur Regulierung Ihrer Emotionen im Alltag
Emotionale Kompetenz in der Führung (interpersonelle emotionale Kompetenz)
- Emotionen als Erfolgs- oder Risikofaktor für Leistung und Zusammenarbeit
- Wahrnehmung und Analyse emotionaler Dynamiken im Team
- Strategien zur Unterstützung emotionaler Regulation im Führungsalltag
- Kommunikationsstrategien für emotionale und konflikthafte Gesprächssituationen
- Aufbau einer produktiven Emotionskultur im Führungskontext
- Selbstführung als Voraussetzung für authentische Führung
Wichtig für
Begrenzte Teilnehmer:innenanzahl
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