Leadership Development

Emotionsmanagement für Nachwuchs-Führungskräfte

Sich selbst führen. Unter Druck klar bleiben. Andere wirksam führen.
  • Emotionen steuern statt von ihnen gesteuert werden
  • Souverän kommunizieren – auch in Konflikten
  • Teams emotional sicher und wirksam führen
  • Selbstführung als Führungsstärke nutzen

Ihr Nutzen

In einer Arbeitswelt, die von Digitalisierung, Beschleunigung und hoher emotionaler Dichte geprägt ist – also von Situationen, in denen Verantwortung, Erwartungen und Entscheidungsdruck eng zusammentreffen – , reichen rein fachliche und kognitive Fähigkeiten nicht mehr aus. Führung bedeutet heute mehr denn je, sich selbst führen zu können, um andere wirksam und empathisch zu führen.

Nachwuchs-Führungskräfte stehen dabei in einer besonderen Entwicklungsphase: Sie übernehmen erstmals Verantwortung, treffen Entscheidungen mit Wirkung auf andere und bewegen sich gleichzeitig zwischen Leistungsanspruch, Rollenklarheit und persönlicher Authentizität. Emotionale Selbstführung bildet in diesem Spannungsfeld die innere Grundlage, um Orientierung zu geben, Vertrauen aufzubauen und auch unter Druck handlungsfähig zu bleiben.

Dieses zweitägige Intensivtraining verbindet wissenschaftlich fundiertes Emotionsmanagement mit praxisnaher Führungsentwicklung. Der erste Tag fokussiert auf die emotionale Selbstführung – die Fähigkeit, sich unter Druck und Stress selbst zu regulieren und innerlich stabil zu bleiben. Darauf aufbauend widmet sich der zweite Tag der wirksamen Anwendung emotionaler Kompetenz in der Führung – in Kommunikation, Interaktion und der Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden.

Das Seminar basiert auf dem TEK – Training Emotionaler Kompetenzen, entwickelt von Prof. Dr. Matthias Berking an der Universität Bern. Das Konzept stützt sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse der Neurowissenschaften und klinischen Psychologie und ist in seiner Wirksamkeit für verschiedene Berufsgruppen wissenschaftlich untersucht und mit Studien belegt. Das Seminar macht diese Erkenntnisse praktisch nutzbar und vermittelt psychologisches Know-how sowie konkrete Strategien für den Führungsalltag.

Termine

30.
November bis 01. Dezember 2026
Jetzt anmelden Mehr Details

Emotionsmanagement für Nachwuchs-Führungskräfte

30. November - 01. Dezember 2026 | 09:00 - 17:00 Uhr | Wien
Judith Toth-Plattner, MBA MSc
Inklusive Arbeitsunterlagen, Begrüßungskaffee, Pausenerfrischungen und ÖPWZ-Zertifikat
Rücktritt: Bis zu 2 Wochen vor dem Beginn können Sie kostenlos schriftlich stornieren. Danach werden 50 % der Seminargebühr verrechnet, ab dem (ersten) Seminartag ist die volle Seminargebühr zu bezahlen.
ÖPWZ, Rockhgasse 6, 1010 Wien, +43 1 533 86 36-0
21.
April bis 22. April 2027
Jetzt anmelden Mehr Details

Emotionsmanagement für Nachwuchs-Führungskräfte

21. April - 22. April 2027 | 09:00 - 17:00 Uhr | Wien
Judith Toth-Plattner, MBA MSc
Inklusive Arbeitsunterlagen, Begrüßungskaffee, Pausenerfrischungen und ÖPWZ-Zertifikat
Rücktritt: Bis zu 2 Wochen vor dem Beginn können Sie kostenlos schriftlich stornieren. Danach werden 50 % der Seminargebühr verrechnet, ab dem (ersten) Seminartag ist die volle Seminargebühr zu bezahlen.
ÖPWZ, Rockhgasse 6, 1010 Wien, +43 1 533 86 36-0

Seminarinhalt

Emotionale Selbstführung (intrapersonelle emotionale Kompetenz)

  • Neurobiologische Grundlagen zur Entstehung und Funktion von Stress und Emotionen
  • Neurobiologische Teufelskreise in der Emotionsregulation und deren Auswirkungen
  • Differenzierung und Zusammenspiel von Impathie, Empathie sowie intra- und interpersoneller emotionaler Kompetenz und sozialer Kompetenz
  • Die Gehirnnetzwerke (TPN, DMN, SN) und ihre Bedeutung für die Regulierung von Emotionen
  • Übungen zur Muskel- und Atementspannung
  • Techniken zur bewertungsfreien Wahrnehmung belastender Emotionen
  • Strategien zur Förderung von Akzeptanz und Toleranz gegenüber belastenden Emotionen
  • Übungen zur Stärkung des Selbstwertgefühls und innerer Stabilität
  • Maßnahmen zur Förderung von Selbstfürsorge und gesundheitsbewusstem Verhalten
  • Methoden zur differenzierten Analyse von belastenden Emotionen
  • Wirksame Strategien zur Regulierung Ihrer Emotionen im Alltag

Emotionale Kompetenz in der Führung (interpersonelle emotionale Kompetenz)

  • Emotionen als Erfolgs- oder Risikofaktor für Leistung und Zusammenarbeit
  • Wahrnehmung und Analyse emotionaler Dynamiken im Team
  • Strategien zur Unterstützung emotionaler Regulation im Führungsalltag
  • Kommunikationsstrategien für emotionale und konflikthafte Gesprächssituationen
  • Aufbau einer produktiven Emotionskultur im Führungskontext
  • Selbstführung als Voraussetzung für authentische Führung

Wichtig für

Neue und angehende Führungskräfte,
  • die auch unter Druck klar und handlungsfähig bleiben möchten,
  • die emotionale Dynamiken im Team sicher einordnen wollen,
  • die herausfordernde Führungssituationen souverän gestalten möchten.

Begrenzte Teilnehmer:innenanzahl

maximal 12 Personen
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Ihre Referent:innen

Führungskräftetraining für neue Führungskräfte: sich selbst und andere souverän führen

Der Einstieg in eine Führungsfunktion bringt nicht nur neue Aufgaben und Verantwortlichkeiten mit sich. Entscheidungen wirken sich auf andere Menschen aus, Erwartungen müssen geklärt und unterschiedliche Interessen zusammengeführt werden. Gleichzeitig möchten viele Nachwuchs-Führungskräfte glaubwürdig auftreten und ihren persönlichen Führungsstil entwickeln. In dieser Phase wird Selbstführung zu einer zentralen Voraussetzung für authentische Führung: Wer die eigenen emotionalen Reaktionen wahrnimmt, einordnet und bewusst reguliert, kann auch unter Druck klar handeln und anderen Orientierung geben.

Dieses Führungskräftetraining für neue Führungskräfte verbindet wissenschaftlich fundiertes Emotionsmanagement auf Basis der TEK-Methode mit praxisnaher Führungsentwicklung. Im Mittelpunkt steht zunächst die intrapersonelle emotionale Kompetenz – also der bewusste Umgang mit den eigenen Emotionen. Darauf aufbauend richtet sich der Blick auf die interpersonelle emotionale Kompetenz und damit auf die Frage, wie Emotionen Kommunikation, Zusammenarbeit und Dynamik in einem Team beeinflussen.

Emotionen verstehen, bevor sie das Handeln bestimmen

Stress und Emotionen sind keine Störfaktoren, die sich im beruflichen Alltag einfach ausblenden lassen. Sie beeinflussen Wahrnehmung, Denken, Entscheidungsverhalten und Kommunikation. Gerade in anspruchsvollen Führungssituationen kann eine starke emotionale Aktivierung dazu führen, dass Reaktionen vorschnell, defensiv oder wenig konstruktiv ausfallen.

Das Seminar vermittelt neurobiologische Grundlagen zur Entstehung und Funktion von Stress und Emotionen. Dabei beschäftigen Sie sich mit emotionalen Regulationsprozessen und deren Auswirkungen auf Ihr Verhalten. Auch die Bedeutung verschiedener Gehirnnetzwerke für Aufmerksamkeit, Selbstwahrnehmung und Emotionsregulation wird fachlich eingeordnet. Dieses Verständnis unterstützt Sie dabei, eigene Reaktionsmuster differenzierter zu erkennen, statt Emotionen lediglich zu unterdrücken oder ihnen unreflektiert zu folgen.

Stress- und Emotionsmanagement als Teil professioneller Selbstführung

Wirksames Stress- und Emotionsmanagement beginnt mit der Fähigkeit, belastende Emotionen bewusst und möglichst bewertungsfrei wahrzunehmen. Erst wenn Sie erkennen, was Sie innerlich aktiviert und wie sich diese Aktivierung auf Ihr Denken und Verhalten auswirkt, können Sie gezielt gegensteuern.

Im Training setzen Sie sich damit auseinander, wie Akzeptanz und Toleranz gegenüber unangenehmen Gefühlen entwickelt werden können. Sie lernen Ansätze kennen, mit denen sich belastende Emotionen genauer analysieren und im beruflichen Alltag regulieren lassen. Übungen zur Atem- und Muskelentspannung ergänzen die inhaltliche Auseinandersetzung und machen körperliche Wege zur Stressregulation praktisch erfahrbar.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf innerer Stabilität, Selbstwertgefühl und Selbstfürsorge. Diese Aspekte sind nicht als Rückzug aus der Verantwortung zu verstehen. Sie schaffen vielmehr eine tragfähige Grundlage, um auch bei hoher Belastung verlässlich, klar und entscheidungsfähig zu bleiben. Selbstführung bedeutet in diesem Zusammenhang, die eigene Leistungsfähigkeit bewusst zu steuern und persönliche Grenzen rechtzeitig wahrzunehmen.

Emotionale Kompetenz in der Führung bewusst einsetzen

Führung findet immer auch auf einer emotionalen Ebene statt. Unsicherheit, Frustration, Ärger, Enttäuschung oder Überforderung können sich auf einzelne Mitarbeiter:innen ebenso auswirken wie auf die Zusammenarbeit im gesamten Team. Emotionale Kompetenz in der Führung bedeutet daher nicht, jede Stimmung aufzufangen oder für das emotionale Befinden anderer verantwortlich zu sein. Entscheidend ist vielmehr, emotionale Signale wahrzunehmen, angemessen einzuordnen und die eigene Führungsreaktion bewusst zu wählen.

Das Seminar beleuchtet Emotionen sowohl als möglichen Erfolgsfaktor als auch als Risiko für Leistung und Kooperation. Sie beschäftigen sich mit emotionalen Dynamiken in Teams und mit der Frage, wie Führungskräfte eine konstruktive Regulation unterstützen können. Dabei wird deutlich, wie eng die eigene innere Haltung mit dem Verhalten gegenüber Mitarbeiter:innen verbunden ist: Wer selbst emotional stabil bleibt, kann auch in schwierigen Situationen präsenter zuhören, klarer entscheiden und differenzierter kommunizieren.

Klar kommunizieren, wenn Gespräche emotional werden

Besonders sichtbar wird Führungskompetenz in Situationen, in denen unterschiedliche Erwartungen, Kritik oder Konflikte aufeinandertreffen. Kommunikationsstrategien für emotionale Gesprächssituationen helfen dabei, auch unter Spannung sachlich und wertschätzend zu bleiben. Es geht weder darum, Emotionen zu ignorieren, noch darum, jedes Gespräch zu psychologisieren. Vielmehr lernen Sie, emotionale Aspekte anzuerkennen und zugleich den Blick auf Anliegen, Verantwortung und nächste Schritte zu richten.

Diese Verbindung von emotionaler Wahrnehmung und klarer Gesprächsführung unterstützt eine Kommunikation, die weder konfrontativ noch ausweichend wirkt. Sie schafft die Voraussetzung dafür, schwierige Themen anzusprechen, ohne unnötig zu eskalieren, und gleichzeitig die eigene Führungsposition glaubwürdig zu vertreten.

Eine produktive Emotionskultur im Team fördern

Wie in einem Team mit Belastungen, Unsicherheiten und Konflikten umgegangen wird, prägt die Qualität der Zusammenarbeit. Eine produktive Emotionskultur bedeutet nicht, dass ausschließlich positive Gefühle erwünscht sind. Sie zeigt sich vielmehr darin, dass auch schwierige Emotionen wahrgenommen und professionell bearbeitet werden können, ohne die Zusammenarbeit dauerhaft zu beeinträchtigen.

Nachwuchs-Führungskräfte entwickeln in diesem Seminar ein fundiertes Verständnis dafür, wie ihre Selbstführung, Kommunikation und Reaktionen die Atmosphäre im Team mitgestalten. Auf dieser Grundlage können sie Vertrauen, Kooperationsbereitschaft und psychologische Sicherheit fördern, ohne an Klarheit oder Leistungsorientierung zu verlieren.

Wissenschaftlich fundiertes Emotionsmanagement mit der TEK-Methode

Die TEK-Methode steht für das Training Emotionaler Kompetenzen und wurde von Prof. Dr. Matthias Berking entwickelt. Das Konzept verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse aus Neurowissenschaften und klinischer Psychologie mit konkreten Strategien zur Wahrnehmung, Analyse und Regulation von Emotionen. Im Seminar werden diese Grundlagen auf typische Anforderungen im Führungsalltag übertragen.

Theoretische Inputs werden mit angeleiteten Übungen, strukturierter Selbstreflexion, kollegialem Austausch und der Arbeit an beruflichen Fallbeispielen verbunden. Das Seminarniveau ist praxisorientiert und zugleich fachlich fundiert. Es richtet sich an Nachwuchs-Führungskräfte, die bereits Verantwortung übernommen haben oder sich in einer frühen Phase ihrer Führungsentwicklung befinden und ihre innere Führungsreife gezielt ausbauen möchten.

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21.
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    Dr. Alexander B. Schlick, Dkfm. Dr.in Sigrun D. Schlick
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