Die Führungskraft als Innovationsmotor
Ihr Nutzen
Innovative Lösungen sind die Grundlage wirtschaftlichen Erfolgs. Doch nicht immer gelingt es, den dafür erforderlichen Rahmen bzw. Raum zu schaffen, in dem sich Innovationen entwickeln können.
Erleben Sie, wie Sie und Ihr Team mit „Design Thinking“ innovative Lösungen erarbeiten, welche Rolle Sie als Führungskraft einnehmen und wie Sie diese Methode in Ihrem Führungsalltag einsetzen können. Schaffen Sie so als Führungskraft einen fruchtbaren Raum und Rahmen für Innovationen.
Termine
Die Führungskraft als Innovationsmotor
Seminarinhalt
Wie entstehen gute Ideen?
- Was bedeutet Innovation?
- Kreativität und deren Mythen
- Innovation im Unternehmen
Was ist Design Thinking (DT)?
- Methode & Haltung
- Produkt- & Service-Design
- DT-Zyklus: Empathie – Definieren – Ideen – Prototyp – Test
Design Thinking Prinzipien
- Externer & interner Kundenfokus
- Co-Creation: Innovationskraft des gesamten Teams nutzen
- Visualisierung - Denken in Bildern
- Ideen: Quantität versus Qualität
Die Rolle der Führungskraft
- DT und Hierarchie?
- Führungskraft, Teammitglied oder Moderator – welche Rolle?
- DT in der Regelkommunikation
- Ein Experiment: Erste Schritte zur Umsetzung
Meetings
- Brain-Warm-ups
- Experteninterview
- Problem versus Lösung
Mini-Workshops
- Ideen generieren - Silent Brainstorming
- Entscheidungen treffen
Innovation-Offsites
- Journey Map
- Personas & Empathie-Map
- Prototypen bauen
- Kundentest
Wichtig für
- Geschäftsführer:innen
- Abteilungsleiter:innen
- Teamleiter:innen
- Projektleiter:innen
- Führungskräfte, die innovativen Ideen mehr Raum geben möchten
Begrenzte Teilnehmer:innenanzahl
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Ihre Referent:innen
Innovationskraft des Teams als Führungskraft fördern
Gute Ideen entstehen selten auf Knopfdruck. Sie brauchen ein Umfeld, in dem unterschiedliche Sichtweisen willkommen sind, Probleme offen untersucht und erste Lösungsansätze ohne vorschnelle Bewertung entwickelt werden können. Wer die Innovationskraft des Teams als Führungskraft fördern möchte, gestaltet daher nicht nur Arbeitsprozesse, sondern schafft geeignete Rahmenbedingungen für Kreativität, Austausch und gemeinsames Experimentieren.
Design Thinking bietet dafür eine strukturierte und zugleich kreative Herangehensweise. Die Methode verbindet konsequenten Kundenfokus mit gemeinsamer Ideenentwicklung, Visualisierung und frühzeitigem Ausprobieren. Das Seminar ordnet die Prinzipien des Design Thinkings in den Führungskontext ein und zeigt, wie sich ausgewählte Methoden in den beruflichen Alltag integrieren lassen.
Innovation beginnt mit einem klaren Blick auf das Problem
Wer gute Ideen finden möchte, sollte nicht zu rasch nach Lösungen suchen. Am Beginn steht die Frage, welches Problem tatsächlich gelöst werden soll und für wen eine Lösung relevant ist. Design Thinking richtet den Blick daher konsequent auf die Bedürfnisse interner oder externer Kunden. Durch genaues Beobachten, gezieltes Fragen und den Wechsel der Perspektive entsteht ein differenzierteres Verständnis der Ausgangssituation.
Im Seminar setzen Sie sich damit auseinander, was Innovation im Unternehmenskontext bedeutet und welche Vorstellungen über Kreativität die Ideenentwicklung fördern oder behindern können. Sie lernen Design Thinking als Methode und Haltung kennen und beschäftigen sich mit dem typischen Prozess von Empathie und Problemdefinition über die Ideenfindung bis zum Prototyp und Test. Dieser Zyklus schafft Orientierung, ohne kreative Prozesse durch starre Vorgaben einzuengen.
Die Prinzipien des Design Thinkings im Team verankern
Design Thinking nutzt bewusst die unterschiedlichen Erfahrungen, Denkweisen und Fachkenntnisse eines Teams. Co-Creation macht Innovation damit nicht zur Aufgabe einzelner Spezialist:innen, sondern zu einem gemeinsamen Prozess. Eine hohe Zahl an Ideen erweitert zunächst den Lösungsraum. Erst danach werden Ansätze verdichtet, geprüft und weiterentwickelt.
Visualisierung unterstützt diesen Prozess, weil Gedanken, Zusammenhänge und offene Fragen für alle Beteiligten sichtbar werden. Abstrakte Überlegungen lassen sich dadurch leichter diskutieren und gemeinsam bearbeiten. Methoden wie Personas, Empathy Maps oder Journey Maps helfen, Situationen aus der Sicht der jeweiligen Zielgruppe zu betrachten. Prototypen ermöglichen es, Ideen frühzeitig greifbar zu machen und durch Tests Rückmeldungen zu erhalten, bevor umfangreiche Ressourcen in eine Lösung investiert werden.
Die Rolle der Führungskraft bewusst gestalten
Die Rolle der Führungskraft verändert sich im Design-Thinking-Prozess je nach Situation. Mitunter gibt sie Orientierung und definiert den Rahmen, in anderen Phasen arbeitet sie als Teammitglied mit oder übernimmt eine moderierende Funktion. Diese Rollen bewusst zu unterscheiden, ist besonders dort wichtig, wo Hierarchie die Offenheit im Ideenprozess beeinflussen könnte.
Führungskräfte müssen nicht jede Diskussion steuern oder jede Entscheidung vorwegnehmen. Ihre Aufgabe besteht vielmehr darin, Klarheit über Ziel, Handlungsspielraum und verfügbare Ressourcen zu schaffen. Gleichzeitig fördern sie eine Arbeitsweise, in der Fragen gestellt, Annahmen überprüft und unfertige Ideen ausgesprochen werden dürfen. So kann das Team Verantwortung übernehmen und seine unterschiedlichen Kompetenzen für innovative Lösungen einsetzen.
Design Thinking in den Führungsalltag integrieren
Design Thinking muss nicht ausschließlich in umfangreichen Innovationsprojekten eingesetzt werden. Einzelne Prinzipien und Methoden lassen sich auch in die Regelkommunikation, in Meetings oder kompakte Workshops integrieren. Kurze Brain-Warm-ups können den gedanklichen Einstieg erleichtern. Interviews unterstützen dabei, Fachwissen und unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen. Silent Brainstorming eröffnet auch ruhigeren Teammitgliedern die Möglichkeit, ihre Ideen unabhängig von dominanten Stimmen einzubringen.
Für komplexere Fragestellungen können Mini-Workshops oder Innovation-Offsites einen geeigneten Rahmen bieten. Dort lassen sich Probleme systematisch untersuchen, Ideen entwickeln, Entscheidungen vorbereiten und erste Prototypen gestalten. Das Seminar zeigt, welche Design-Thinking-Methoden für unterschiedliche Arbeitssituationen geeignet sind und welche Voraussetzungen es braucht, damit sie nicht als isolierte Kreativtechnik, sondern als Teil einer lösungsorientierten Zusammenarbeit wirken.
Ideen Schritt für Schritt in die Umsetzung bringen
Innovationsarbeit ist immer auch ein Experiment. Neue Ansätze werden nicht allein anhand theoretischer Überlegungen bewertet, sondern schrittweise konkretisiert und erprobt. Dadurch werden Unsicherheiten nicht vollständig beseitigt, aber bearbeitbar gemacht. Rückmeldungen aus Tests liefern Hinweise darauf, welche Aspekte einer Idee tragfähig sind und wo Anpassungen erforderlich werden.
Führungskräfte schaffen dafür einen verlässlichen Rahmen, in dem Lernen und Weiterentwickeln möglich sind. Wer Design Thinking in den Alltag integriert, verbindet Kreativität mit einem nachvollziehbaren Prozess. So werden aus ersten Beobachtungen konkrete Fragestellungen, aus unterschiedlichen Perspektiven neue Ideen und aus ausgewählten Ansätzen Lösungen, die an den tatsächlichen Bedürfnissen der Beteiligten ausgerichtet sind.
Forum-Vorteilspreis
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