Employee Experience Journey
Ihr Nutzen
Zufriedene und engagierte Mitarbeitende sorgen für ausgezeichneten Kund:innenservice. Der Mensch steht im Mittelpunkt der aus dem Service-Design entlehnten Betrachtungsweise. Dabei werden HR-Prozesse aus dem Blickwinkel der Mitarbeiter:innen wahrgenommen und gestaltet.
Sie lernen Design-Methoden, wie Journey Mapping, Personas, Empathy Map etc. kennen und wie Sie dies auf konkrete HR-Prozesse anwenden können.
Nach dem Seminar können Sie auch diese Fragen beantworten:
- Was ist eine „Persona“ und wofür kann diese nützlich sein?
- Was sind Mitarbeiter:innen-Touchpoints?
- Wie werden Employee Experience Maps erstellt?
Termine
Employee Experience Journey
Seminarinhalt
Mitarbeitende als „Kund:innen“
- Mitarbeiter:innen-Erfahrungen: Stellenwert und (Aus)Wirkung
- Arbeitgeberattraktivität: Außen „Hui“ und innen „???“
- Internes Employer Branding: Employee Netpromoter Score (eNPS)
Human Centered Design
- Prinzipien und Methodik
- Grundlagen des Service-Designs
- Co-Creation: „Kund:innen“ in die Gestaltung einbinden
- Design-Zyklus: Empathie – Definieren – Ideen – Prototyp – Test
Employee Experience (EX)
- Empathie: Die „Kund:innen“ im Mittelpunkt
- Gestaltung von Personas
- Erstellen einer Empathy Map
- Erfassen von „Pains“ und „Gains“ der Mitarbeitenden
Employee Experience Journey (EEJ)
- Visualisierung und Darstellungsformen
- Anwendung und Erarbeitung anhand konkreter HR-Prozesse
- Experience Maps: Prototyp für zukünftige Lösungen
Einsatzmöglichkeiten in der Praxis
- EEJ-Einsatzfelder: Recruiting, Onboarding, Performance-Management, etc.
- Prozessoptimierung versus Employee Experience
- Womit bzw. wie beginnen?
Wichtig für
- Personalleiter:innen
- HR-Business Partner:innen
- Mitarbeiter:innen der Personalabteilung
- Recruiter:innen
Ihre Referent:innen
Vom HR-Prozess zum Erlebnis
Human-Centered Design für wirksame HR-Prozesse
Mitarbeiter:innen-Bindung entsteht nicht über Verträge, sondern über Erlebnisse. So wird die Employee Experience zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor moderner Personalarbeit. Unternehmen konkurrieren nicht nur um Talente, sondern um Aufmerksamkeit, Vertrauen und Identifikation. Genau hier setzt dieser Workshop an: Es zeigt, wie HR-Prozesse konsequent aus der Perspektive der Mitarbeitenden gedacht und gestaltet werden können – mit dem Ziel, Arbeitgeberattraktivität nachhaltig von innen heraus zu stärken.
Mitarbeiter:innen werden dabei nicht als Ressource, sondern als interne Kund:innen verstanden. Ihre Erfahrungen entlang aller Berührungspunkte mit dem Unternehmen prägen Motivation, Engagement und Leistungsbereitschaft.. Deshlab schäft dieses Seminar den Blick für diese Erfahrungen und macht sichtbar, warum viele HR-Initiativen trotz guter Absichten ihre Wirkung verfehlen: weil sie effizient organisiert, aber nicht erlebnisorientiert gestaltet sind.
Die Teilnehmer:innen setzen sich intensiv mit der Frage auseinander, welchen Stellenwert Mitarbeiter:innenerfahrungen tatsächlich haben und wie sie sich auf Loyalität, Zusammenarbeit und Servicequalität auswirken. Dabei wird deutlich, wo die Lücke zwischen externem Employer Branding und interner Realität entsteht – und wie HR diese Lücke gezielt schließen kann. Das Seminar unterstützt dabei, jene kritischen Momente zu erkennen, in denen Mitarbeitende ein Unternehmen emotional bewerten und ihre Entscheidung für oder gegen Bindung treffen.
Einer der Schwerpunkte liegt auf Human-Centered Design als Haltung und Methode für die Personalarbeit. Die Teilnehmer:innen lernen, HR-Prozesse radikal aus Sicht der Mitarbeitenden zu betrachten und mithilfe von Service-Design-Prinzipien neu zu denken. Co-Creation wird dabei als wirksamer Ansatz vermittelt, um Mitarbeitende aktiv in die Gestaltung einzubeziehen, Akzeptanz zu erhöhen und Lösungen zu entwickeln, die tatsächlich genutzt und getragen werden.
Durch die Arbeit mit Personas und Empathy Maps gewinnen die Teilnehmer:innen ein tiefes Verständnis für unterschiedliche Mitarbeiter:innen-Gruppen, ihre Bedürfnisse, Erwartungen und emotionalen Hürden. Pains und Gains werden systematisch sichtbar gemacht und bilden die Grundlage für fundierte HR-Entscheidungen. HR verlässt damit die Ebene von Annahmen und arbeitet faktenbasiert mit echten Perspektiven aus dem Arbeitsalltag.
Die Employee Experience Journey.
Die Teilnehmer:innen lernen, wie Mitarbeiter:innenerfahrungen entlang des gesamten Employee Lifecycles visualisiert und analysiert werden können – vom Recruiting über das Onboarding bis hin zu Performance-Management, Entwicklung oder Veränderungsprozessen. Diese Journeys machen Brüche, Reibungsverluste und ungenutzte Potenziale sichtbar und zeigen gleichzeitig, wo gezielt positive Erlebnisse geschaffen werden können. Experience Maps dienen dabei als Prototypen für zukünftige HR-Lösungen und ermöglichen eine strategische Priorisierung von Maßnahmen.
Der hohe Praxisbezug ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal auch dieses Workshops. Die Teilnehmer:innen arbeiten an konkreten HR-Prozessen aus ihrem eigenen beruflichen Umfeld und lernen, wie Employee Experience Journeys realistisch, wirksam und ressourcenschonend umgesetzt werden können. Ein besonderer Mehrwert liegt in der klaren Differenzierung zwischen klassischer Prozessoptimierung und echter Experience-Gestaltung.
Nach dem Seminar verfügen die Teilnehmer:innen nicht nur über ein praxiserprobtes Methodenset, sondern über eine neue Perspektive auf ihre Rolle im Unternehmen. Sie wissen, wo und wie sie mit Employee Experience beginnen können, wie sie interne Stakeholder überzeugen und wie HR messbar zur Arbeitgeberattraktivität beiträgt – etwa durch Instrumente wie den Employee Net Promoter Score. Das Seminar liefert konkrete Ansätze, um Engagement, Bindung und Identifikation nachhaltig zu fördern.
Forum-Vorteilspreis
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