Leadership Development

Kommunikation für Führungskräfte

Mit einer Sprache, die Potenziale erkennt & Teams stärkt
  • Die Dynamik von alltäglichen Kommunikationshürden wahrnehmen & überwinden
  • Die starke Wirkung von Mikrosignalen
  • Leise und laute Stimmen im Team hören - Mitarbeitende mit dem richtig Ton besser führen
  • Mit Widerständen umgehen

Ihr Nutzen

In diesem Seminar erfahren Sie anhand von zahlreichen Fallbeispielen, wie Sie nur an wenigen Stellschrauben in Ihrer Kommunikation drehen müssen, um Kommunikationshürden zu überwinden. Läuft kommunikativ alles rund, binden Sie Ihr qualifiziertes Personal an Ihr Unternehmen und schöpfen damit sogar brachliegende Potenziale aus, die Sie aktuell so dringend brauchen.
Dafür bekommen Sie ein leicht anwendbares Kommunikationsmodell in die Hand, das Sie in vielen Gesprächssituationen anwenden können:

  • Tür- und Angelgespräche
  • Mitarbeiter:innengespräche
  • Smalltalk
  • Strategische interne Kommunikation

 

Mit dem Modell von vertikaler und horizontaler Kommunikation (nach Deborah Tannen und weiterentwickelt von Peter Modler) gelingt es, die Potenziale Ihrer Mitarbeiter:innen zu erkennen und auszuschöpfen, von den fordernden Lauten ebenso wie von den zurückhaltenden Leisen. Und das generationsübergreifend.

Termine

25.
Februar 2027
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Kommunikation für Führungskräfte

25. Februar 2027 | 09:00 - 17:00 Uhr | Wien
Gabriele Strodl-Sollak, MA
Inklusive Arbeitsunterlagen, Begrüßungskaffee, Pausenerfrischungen und ÖPWZ-Zertifikat
Rücktritt: Bis zu 2 Wochen vor dem Beginn können Sie kostenlos schriftlich stornieren. Danach werden 50 % der Seminargebühr verrechnet, ab dem (ersten) Seminartag ist die volle Seminargebühr zu bezahlen.
ÖPWZ, Rockhgasse 6, 1010 Wien, +43 1 533 86 36-0

Seminarinhalt

  • Zwei unterschiedliche Kommunikationssysteme, die im Unternehmensalltag aufeinandertreffen: die horizontale und vertikale Kommunikation
  • Unterschiedliche Spielregeln, Kommunikations- und Verhaltensweisen, die im jeweiligen Kommunikationssystem gelten:
  1. Diese bremsen entweder das Team oder führen – durch Ihr Zutun – zu großartigen Ergebnissen.
  • Drei Ebenen der Kommunikation: High Talk, Basic Talk und Move Talk
  • Eskalationsstufen im vertikalen und horizontalen Konflikt in Alltagssituationen erkennen und das eigene Kommunikationsverhalten angemessen anpassen
  • Statussprache der anderen erkennen (Hoch- oder Tiefstatus) und situativ angemessen (re-)agieren
  • Unangenehmes auf der Sachebene freundlich und klar ansprechen und dabei eine konstruktive Beziehungsebene erhalten
  • Losada-Rate: Wie Mikro-Herabsetzungen und Mikro-Bestätigungen auf Ihre Abteilung wirken und Erfolge oder Misserfolge nach sich ziehen
  • So sprechen Sie situativ die Sprache der anderen, damit alle an einem Strang ziehen, mit Ihnen optimal zusammenarbeiten und deshalb starke Ergebnisse liefern
  • Fallbeispiele aus der Praxis, die in jedem Unternehmen relevant sind. Erarbeitung von pragmatischen Lösungen zu Situationen wie:
  1. Mitarbeiter:innen, die ihr Licht unter „den Scheffel stellen“
  2. Mitarbeiter:innen, die überraschend kündigen - bisher aber unaufgeregt und gut qualifiziert ihren Job gemacht haben
  3. Mitarbeiter:innen, die jammernd wenig produktiv sind
  4. Mitarbeiter:innen, die sich selbst über-chätzen und schon zwei Karrierelevels weiter sein wollen
  5. Ineffektive Besprechungen mit hohem Wortanteil
  6. Silodenken, statt unternehmensintern zu kooperieren

Wichtig für

  • Geschäftsführer:innen
  • Führungskräfte
  • Projektleiter:innen und Teamleiter:innen mit Führungsverantwortung aus allen Unternehmensbereichen
  • Führungskräfte, die insbesondere heterogene Teams führen

Begrenzte Teilnehmer:innenanzahl

maximal 12 Personen
Wir empfehlen Ihnen eine rasche Anmeldung.

Ihre Referent:innen

Kommunikation, die Potenziale erkennt und Teams stärkt

Führung zeigt sich in der Art, wie Sie Gespräche führen, Erwartungen vermitteln und auf unterschiedliche Verhaltensweisen reagieren. Doch nicht alle Mitarbeiter:innen kommunizieren nach denselben Regeln. Manche vertreten ihre Position lautstark und direkt, andere bringen sich zurückhaltend ein oder signalisieren ihre Anliegen nur indirekt. Wer diese Unterschiede nicht erkennt, läuft Gefahr, wichtige Beiträge zu überhören, Widerstände falsch einzuordnen oder einzelnen Stimmen zu viel Raum zu geben.

Kommunikation auf Augenhöhe als Führungskraft bedeutet daher nicht, mit allen Menschen gleich zu sprechen. Entscheidend ist vielmehr, unterschiedliche Kommunikationsmuster wahrzunehmen und die eigene Sprache der jeweiligen Situation anzupassen. Das Seminar richtet sich an erfahrene Führungskräfte sowie Projekt- und Teamleiter:innen, die ihre Kommunikationskompetenz vertiefen und heterogene Teams klar, konstruktiv und differenziert führen möchten.

Wenn unterschiedliche Kommunikationssysteme aufeinandertreffen

Im Unternehmensalltag begegnen einander horizontale und vertikale Kommunikation. Während in einem horizontal geprägten System Beziehung, Zugehörigkeit und Austausch eine zentrale Rolle spielen, orientiert sich vertikale Kommunikation stärker an Status, Rangordnung und Positionierung. Beide Systeme folgen eigenen Spielregeln. Missverständnisse entstehen häufig nicht durch fehlende Gesprächsbereitschaft, sondern weil Aussagen, Reaktionen und Verhaltensweisen aus unterschiedlichen Logiken heraus interpretiert werden.

Das Modell der vertikalen und horizontalen Kommunikation unterstützt Sie dabei, diese Dynamiken besser einzuordnen. Sie beschäftigen sich mit verschiedenen Gesprächsebenen wie High Talk, Basic Talk und Move Talk und erkennen, wann sachliche Argumente weiterführen, wann Beziehungssignale entscheidend sind und wann eine klare Grenzsetzung erforderlich ist. So können Sie Kommunikationshürden wahrnehmen und überwinden, bevor sie Zusammenarbeit und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.

Leise und laute Mitarbeitende wirklich hören

In Teams werden nicht automatisch jene Personen am deutlichsten wahrgenommen, die fachlich besonders viel beitragen. Selbstbewusst auftretende Mitarbeiter:innen können Gespräche dominieren, während ruhigere Kolleg:innen ihre Ideen, Bedenken oder Ambitionen weniger offensiv formulieren. Führungskräfte stehen deshalb vor der Aufgabe, laute und leise Mitarbeitende zu hören, ohne vorschnell Lautstärke mit Kompetenz oder Zurückhaltung mit mangelndem Engagement gleichzusetzen.

Eine differenzierte Kommunikation hilft Ihnen, verborgene Potenziale zu erkennen und unterschiedliche Persönlichkeiten angemessen anzusprechen. Dazu gehört auch, Statussprache wahrzunehmen und zwischen Hoch- und Tiefstatus zu unterscheiden. Wer erkennt, wie Menschen ihren Status ausdrücken, verteidigen oder unbewusst zurücknehmen, kann Gespräche gezielter steuern und dafür sorgen, dass wichtige Perspektiven nicht verloren gehen.

Mikrosignale prägen Zusammenarbeit und Leistung

Kommunikation wirkt nicht nur durch deutlich ausgesprochene Botschaften. Auch kleine Reaktionen, beiläufige Bemerkungen, Unterbrechungen, fehlende Resonanz oder bestätigende Signale beeinflussen, wie sicher sich Mitarbeiter:innen fühlen und wie aktiv sie sich einbringen. Die Stärke und Wirkung von Mikrosignalen wird im Führungsalltag häufig unterschätzt.

Mikro-Bestätigungen können Zugehörigkeit, Motivation und Kooperationsbereitschaft fördern. Mikro-Herabsetzungen können hingegen dazu führen, dass Mitarbeiter:innen sich zurückziehen, Informationen nicht mehr teilen oder innerlich auf Distanz gehen. Die Auseinandersetzung mit diesen oft unbewussten Signalen schärft Ihren Blick dafür, wie Kommunikation das Klima in einer Abteilung prägt und sich auf gemeinsame Ergebnisse auswirkt.

Widerstände erkennen und konstruktiv ansprechen

Widerstand zeigt sich in vielen Formen: durch offene Konfrontation, wiederkehrende Einwände, geringe Verbindlichkeit, Rückzug oder passives Verhalten. Für Führungskräfte ist entscheidend, nicht nur auf sichtbare Reaktionen zu antworten, sondern die zugrunde liegende Kommunikationsdynamik zu verstehen. Je nachdem, ob ein Konflikt horizontal oder vertikal geprägt ist, braucht es eine andere Form der Ansprache.

Im Seminar reflektieren Sie, wie Sie mit Widerständen umgehen und Ihr Kommunikationsverhalten an unterschiedliche Eskalationsstufen anpassen können. Sie lernen, Unangenehmes freundlich und klar auf der Sachebene anzusprechen, ohne die konstruktive Beziehungsebene aus dem Blick zu verlieren. Dabei geht es weder um übertriebene Harmonie noch um unnötige Härte, sondern um eine Sprache, die Orientierung schafft und auch in anspruchsvollen Situationen handlungsfähig macht.

Kommunikation praxisnah reflektieren und weiterentwickeln

Die Inhalte werden anhand von Situationen bearbeitet, die Führungskräften im Arbeitsalltag regelmäßig begegnen. Dazu zählen zurückhaltende Talente ebenso wie fordernde Persönlichkeiten, Selbstüberschätzung, geringe Produktivität, ineffiziente Besprechungen oder fehlende Kooperation zwischen Unternehmensbereichen. Praktische Übungen, Selbstreflexion, Diskussionen und Kleingruppenarbeiten verbinden fachliche Impulse mit den Erfahrungen der Teilnehmer:innen.

Im Mittelpunkt steht keine starre Gesprächstechnik, sondern die Fähigkeit, Kommunikationssysteme und Verhaltensweisen rascher zu erfassen. Dadurch können Sie situativ entscheiden, welcher Ton, welche Gesprächsebene und welche Form der Klarheit erforderlich sind, damit unterschiedliche Mitarbeiter:innen Verantwortung übernehmen und Teams konstruktiv zusammenarbeiten.

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