Der Digitale Produktpass
Was er für Hersteller und Lieferanten bedeutet
Ihr Nutzen
Der Digitale Produktpass (DPP) für Batterien ist ab 18. Februar 2027 in der EU verpflichtend – ohne ihn ist kein rechtskonformes Inverkehrbringen mehr möglich. Danach folgen schrittweise weitere Produktkategorien: Textilien, Möbel, Spielzeug, Reifen, Bauprodukte und mehr.
Der DPP entwickelt sich zum zentralen Instrument europäischer Industriepolitik und Kreislaufwirtschaft. Wer Produkte auf dem EU-Markt anbietet oder Teil internationaler Lieferketten ist, muss künftig strukturierte, interoperable Produktdaten bereitstellen – und sollte jetzt damit beginnen.
Dieses Seminar vermittelt kompakt, was Unternehmen wirklich wissen müssen: regulatorische Anforderungen, relevante Standards, internationale Entwicklungen und ein praxisorientiertes Vorgehensmodell für die schrittweise Umsetzung. Einblicke in laufende Projekte machen das Konzept greifbar.
Das Ergebnis: Sie verstehen, wie der DPP nicht nur Compliance sichert, sondern auch Transparenz, Effizienz, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit aktiv stärkt.
Termine
Der Digitale Produktpass
Was er für Hersteller und Lieferanten bedeutet
Seminarinhalt
Der Digitale Produktpass: Vom Pflichtprogramm zum Wettbewerbsvorteil
Der Digitale Produktpass verändert die Art und Weise, wie Unternehmen Produktinformationen erfassen, strukturieren und weitergeben. Was zunächst wie eine regulatorische Anforderung wirkt, entwickelt sich zu einem zentralen Instrument für Transparenz, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit. Für Hersteller und Lieferanten bedeutet das: Wer frühzeitig handelt, verschafft sich Orientierung, Sicherheit und strategischen Vorsprung.
Warum Sie jetzt aktiv werden sollten
Ab18. Februar 2027 ist der Digitale Produktpass für Batterien in der EU verpflichtend. Ohne ihn ist ein rechtskonformes Inverkehrbringen nicht mehr möglich. Weitere Produktgruppen wie etwa Textilien, Möbel, Spielzeug, Reifen und Bauprodukte folgen schrittweise. Unternehmen, die Produkte auf dem EU-Markt anbieten oder Teil internationaler Lieferketten sind, sollten sich daher bereits heute mit den Anforderungen, Datenstrukturen und Umsetzungswegen auseinandersetzen.
Klarheit in einem komplexen Rechtsrahmen
Das Seminar vermittelt verständlich und kompakt, welche europäischen und globalen Initiativen den Digitalen Produktpass prägen. Im Mittelpunkt stehen der europäische Green Deal, der Circular Economy Action Plan, relevante EU-Verordnungen sowie internationale Entwicklungen. Die Teilnehmenden erhalten eine kompakte Übersicht und Einordnung über Motivation, Ziele und zeitliche Umsetzung der Anforderungen.
Praxisnahes Wissen für die Umsetzung
Neben den rechtlichen Grundlagen geht es vor allem um die praktische Frage: Wie können Unternehmen die erforderlichen Produktdaten strukturiert, interoperabel und effizient bereitstellen? Das Seminar zeigt technische Grundlagen, relevante Normen, produktspezifische Anforderungen und praxisnahe Beispiele. Ein Workshop unterstützt dabei, Datenquellen zu identifizieren, typische Herausforderungen sichtbar zu machen und eine erste DPP-Roadmap zu entwickeln.
Mehr als Compliance: Der strategische Nutzen des DPP
Der Digitale Produktpass ist nicht nur eine Pflicht zur Erfüllung regulatorischer Vorgaben. Richtig umgesetzt, kann er administrative Prozesse vereinfachen, Datenqualität verbessern, Transparenz entlang der Lieferkette schaffen und neue Geschäftsmodelle ermöglichen. Unternehmen können den DPP damit gezielt nutzen, um Nachhaltigkeit glaubwürdig zu belegen, Effizienzpotenziale zu heben und sich im Wettbewerb klarer zu positionieren.
Für Entscheider:innen und Fachbereiche gleichermaßen relevant
Das Seminar richtet sich an Geschäftsführer:innen, Führungskräfte und Mitarbeiter:innen aus Einkauf, Supply Chain Management, IT, Nachhaltigkeit, Compliance und Marketing. Gerade weil der Digitale Produktpass viele Unternehmensbereiche betrifft, ist ein gemeinsames Verständnis entscheidend. Wer die Anforderungen früh kennt, kann interne Prozesse rechtzeitig ausrichten und die Transformation aktiv gestalten.
Fazit: Das Seminar schafft damit nicht nur regulatorische Sicherheit sondern macht auch den wirtschaftlichen Mehrwert kreislauforientierter Datenökosysteme greifbar.
Wichtig für
- Einkauf
- Supply Chain Management
- IT
- Nachhaltigkeitsbeauftragte
- Compliance
- Marketing
Ihre Referent:innen
Europäische und globale Initiativen zum DPP
- Europäischer Green Deal, Circular Economy Action Plan und EU-Verordnungen
- United Nations Transparency Protocol (UNTP)
- Internationale Entwicklungen in Asien, Amerika
Der europäische regulatorische Rahmen
- Politische Ziele und strategische Bedeutung des DPP
- EU-Regelwerke: Ökodesign Verordnung, Batterieverordnung und Entwaldungsverordnung etc. (Sekundärgesetzgebung)
- Ökodesign Verordnung-Arbeitsplan 2025 – 2030 mit priorisierten Produktgruppen und Zwischenprodukten
Horizontale und vertikale DPP-Regulierung
- DPP-System: Technische Grundlagen und Normen
- DPP-Daten: Produktspezifische Inhalte und Anforderungen
- Praxisbeispiele zur anschaulichen Vermittlung des DPP-Konzepts
Vorgehensmodell zur DPP-Datenbereitstellung
- Workshop zu Datenquellen, Herausforderungen und Hürden bei der DPP-Implementierung
- Identifikation und Integration relevanter Datenquellen
- DPP-Roadmap
Chancen und Potenziale
- Erfüllung regulatorischer Anforderungen (Compliance)
- Vereinfachung und Automatisierung administrativer Tätigkeiten
- Neue Geschäftsmodelle und Wettbewerbsvorteile über Compliance hinaus
Forum-Vorteilspreis
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