steuerliche Möglichkeiten

Bildungsfreibetrag (§4 Abs. 4 Z 8 EStG)

Für Unternehmen sind unmittelbare Aufwendungen zur beruflichen Aus- und Fortbildung von MitarbeiterInnen steuerlich absetzbar. Dies gilt für außer- und innerbetriebliche Aus- und Fortbildungsmaßnahmen.

Unternehmen, die in die Aus- und Fortbildung ihrer Mitarbeiter investieren, können einen Bildungsfreibetrag im Höchstausmaß von 20 % der unmittelbar angefallenen Aufwendungen (Unterbringungs- und Reisekosten können nicht einberechnet werden) geltend machen.

Voraussetzung: Die betrieblichen Aufwendungen betreffen Aus- und Fortbildungsmaßnahmen, die im betrieblichen Interesse für Arbeitnehmer getätigt werden.

Bildungsprämie (§ 108c Abs. 2 Z 2 EStG)

Alternativ zur Geltendmachung eines Bildungsfreibetrages können unmittelbare Aufwendungen für Aus- und Fortbildung in Form einer Bildungsprämie in Höhe von
6 % in Anspruch genommen werden.
Die Geltendmachung der Prämie erfolgt mittels amtlichen Formular (Formular E 108c) und muss der Steuererklärung angeschlossen sein. Die Bildungsprämie wird dem Abgabenkonto gutgeschrieben.

Werbungskosten (§16 Abs. 1 Z 10 EStG)

Unselbstständige Erwerbstätige können Aufwendungen für Aus-, Fortbildung- und Umschulungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit in der Jahressteuerklärung oder Arbeitnehmerveranlagung geltend machen.

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