PERSONALBAROMETER EINKAUF 2015:

•    Fachkräftemangel hat spürbare Auswirkung auf Unternehmen
•    Mehr als zwei Drittel der österreichischen Unternehmen verfügen nicht über die benötigten
     Talente in der Einkaufsabteilung zur Besetzung zukünftiger Vakanzen
•    Es fehlt ein einheitliches Verständnis von Talent
•    Einkaufsabteilungen mit systematischer Führung liefern bessere Performance
•    Generation Y stellt EinkaufschefInnen vor zusätzliche Herausforderungen

Über die Studie


Dies Untersuchung Personalbarometer Einkauf wurde im Frühjahr 2015 durch das Forum Einkauf im ÖPWZ und die auf Personal- und Change-Management spezialisierte Unternehmensberatung Penning Consulting durchgeführt.

Ziel der Studie ist, erstmals ein Verständnis über Personalmanagement und Führungsmodelle und -methoden in österreichischen Einkaufsabteilungen zu bekommen.


Insgesamt haben sich 60 EinkaufsleiterInnen beteiligt. Die Unternehmen haben im Durchschnitt 450 MitarbeiterInnen beschäftigt und einen durchschnittlichen Umsatz zwischen 50 und 100 Mio. Euro erwirtschaftet. Erstmals wurde das Personalbarometer im Jahr 2010 in Deutschland durchgeführt und war Grundlage für das im Springer-Verlag erschienene Buch „Der strategische Faktor Personal im Einkauf“.

Talente fehlen – genauso wie ein einheitliches Verständnis für Talent-Management


Der Fachkräftemangel hat spürbare Auswirkung auf Unternehmen: Die befragten Einkaufsleiter und Einkaufsleiterinnen berichten, dass die Gehälter steigen, die Qualität der Bewerbungen abnimmt, insgesamt weniger Bewerbungen eingehen und die Akzeptanzquote bei Vertragsangeboten sinkt.

Gleichzeitig gibt es im Einkauf nach wie vor zu wenige Talente: Nur knapp ein Drittel der Studienteilnehmer ist der Ansicht, für die Zukunft gerüstet zu sein und genügend Talente für künftige Vakanzen an Bord zu haben. Der Rest hat gar keine oder zu wenig talentierte MitarbeiterInnen im Einkauf. Doch stimmt das wirklich? Schließlich haben 65 Prozent der Unternehmen angegeben, gar nicht über die Transparenz der Talente in der Einkaufsabteilung zu verfügen – und 60 Prozent sind der Meinung, dass es in ihrem Unternehmen kein einheitliches Verständnis von Talent gibt.

Führung = Führung?


Die Studie legt offen, dass Führung einer der wichtigsten Hebel für Performance ist. EinkaufsleiterInnen erfolgreicher Einkaufsabteilungen wenden nicht nur ein Mehr ihrer Zeit für Führung auf. Sie verbringen diese Zeit vor allem mit pro-aktiver Führungsarbeit. Das Gegenteil ist bei Einkaufsabteilungen mit schlechterer Performance festzustellen. Damit wird deutlich: Führung macht den Unterschied. Und sie ist messbar. Quantitativ genauso wie qualitativ.

Generation Y auf Sinnsuche


Nicht nur Verbesserungsbedarf im Talent- und Nachfolgemanagement und in ihren Führungskompetenzen sind große Herausforderungen im Personalmanagement. Auch die Generation Y stellt neue Ansprüche an die EinkaufschefInnen.

Der jungen Generation reicht es nicht mehr aus, in Karriere- und Zukunftsperspektiven zu denken. Sie will vor allem den Sinn in ihrer Arbeit erkennen, mehr Aufmerksamkeit und Feedback und eine ausgeglichene Work-Life-Balance.

Download der Studie

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