Einkäufer-Gehaltsstudie 2016:

  • Unternehmen vergüten nicht leistungsorientiert
  • Performance hat keine Auswirkung auf Gehaltsniveau
  • Vor allem Unternehmensgröße, Geschlecht und Branche machen einen Unterschied in der Vergütung
  • Gehaltskluft zwischen Männern und Frauen noch einmal größer geworden
  • Insgesamt stagniert das Gehalt in den meisten Ebenen

 

Über die Studie

Die Befragung wurde im Winter 2015/2016 auf Initiative des Forum Einkauf im ÖPWZ von der Personal- und Change-Managementberatung Penning Consulting durchgeführt.

„Wir führen die Studie nun bereits zum vierten Mal durch“, sagt Bibiane Sibera vom Forum Einkauf. „Damit ist das Forum Einkauf die führende Plattform in Österreich, die eine solch große Datenbasis für Vergleiche vorliegen hat.“

An der online durchgeführten Befragung haben 132 Unternehmen aller Größen und Branchen teilgenommen.

Unternehmen setzen falsche Anreize und verlieren so bares Geld

Wer älter ist, verdient mehr. Wer in einem größeren Unternehmen arbeitet, verdient mehr. Wer männlich ist, verdient deutlich mehr. Ein Zusammenhang zwischen den Reifegraden von Einkaufsabteilungen – von einem einfachen, durch interne Bedarfsträger gesteuerten Einkauf bis hin zu einem hoch professionell geführten, teilautomatisierten Einkauf – und dem Gehaltsniveau über alle Hierarchieebenen hinweg ist jedoch statistisch nicht signifikant nachweisbar. Studienleiter Stephan Penning sagt: „Professionalisierung zahlt sich für Einkäufer nicht aus. Unternehmen setzen die falschen Anreize, verschenken Leistungspotenzial und verlieren so bares Geld.“

Frauen verdienen deutlich weniger als männliche Einkäufer

Bereits im Jahr 2013, in der letzten Einkäufer-Gehaltsstudie, gab es eine Differenz von EUR 8.889,– zwischen männlichen und weiblichen EinkaufschefInnen. Diese hat sich noch einmal deutlich erhöht: Männer in der Führungsposition verdienen durchschnittlich EUR 24.557,– mehr als ihre Kolleginnen. Und das, obwohl es insgesamt auf der Ebene der Einkaufsleitung nur 9,3 Prozent Frauen gibt.

Gehaltsniveau trifft nicht Erwartungen auf Bewerbermarkt

Trotz der hohen Nachfrage nach EinkäuferInnen auf dem Arbeitsmarkt ist das Gehaltsniveau insgesamt über die letzten fünf Jahre nicht gestiegen. Gleichzeitig haben 57 Prozent der Befragten angegeben, dass die Gehaltsvorstellungen seitens der Bewerber gestiegen sind. Stephan Penning sagt: „Darum ist zu erwarten, dass es Unternehmen nach wie vor schwer fallen wird, ihre Stellen zu besetzen. Und dass vor allem sehr gute Kandidaten kaum bereit sein werden, hin zu einem anderen Arbeitgeber zu bewegen.“

Untersuchungsdesign

Die Einkäufer-Gehaltsstudie in Österreich vom Forum Einkauf im ÖPWZ und der Personal- und Change-Management-Beratung Penning Consulting findet seit 2011 statt. Die aktuelle Untersuchung wurde im November/Dezember 2015 mit GeschäftsführerInnen, EinkaufsleiterInnen und EinkäuferInnen in Österreich durchgeführt. An der online durchgeführten Befragung nahmen 132 Personen teil.

Im Rahmen der Untersuchung werden die wesentlichen gehaltsbeeinflussenden Faktoren aus den Bereichen Unternehmensgröße, Branche, Geschlecht und zu verantwortendes Einkaufsvolumen differenziert. Hierzu beruht die Studie auf vier Positionsbildern, die in den relevanten Faktoren getrennt voneinander eingeschätzt werden. Unterschieden werden dabei folgende Positionen: EinkaufsleiterIn, StrategischeR EinkäuferIn, FacheinkäuferIn bzw. WarengruppeneinkäuferIn und Sachbearbeiter InEinkauf.

http://einkauf.opwz.com
www.penning-consulting.com


Die Studienergebnisse umfassen 25 Seiten (im PDF-Format) und sind beim ÖPWZ, Forum Einkauf, erhältlich

Die Studie in den Medien

Einkauf: Frauen beim Gehalt massiv benachteiligt
der Standard, 9. 2. 2016
zum Presseartikel >>
Presseartikel downloaden >>

Österreichische Unternehmen vergüten nicht leistungsorientiert
Beschaffung aktuell, 18. 2. 2016
zum Presseartikel >>

Professionalität zahlt sich für Einkäufer nicht aust
All About Sourcing, 18. 2. 2016
zum Presseartikel >>

Gehalt 2016: Das verdienen Einkäufer in Österreich
technik+EINKAUF , 19. 2. 2016
zum Presseartikel >>

EINKÄUFER–GEHALTSSTUDIE - Wo bleibt der Anreiz?
TREND 06/2016
Presseartikel downloaden >>

Gehaltskluft zwischen Frauen und Männern steigt
die Presse 7. 3. 2016
zum Presseartikel >>

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(Preis exkl. 20 % MWSt.)

Kostenlos für teilnehmende Unternehmen.

Einkäufer-Gehaltsstudie 2013:

Frauen verdienen deutlich schlechter, Einkäufer insgesamt zu wenig

  • Frauen verdienen in gleicher Position rund ein Viertel weniger als ihre männlichen Kollegen
  • Lediglich 12 Prozent der österreichischen Einkaufsabteilungen werden von Frauen geleitet
  • Die Hälfte der Chefs geben zu, ihre Einkäufer nicht gut genug zu bezahlen
  • Oft fehlt der richtige Kompass im Talent Management
  • Boni haben sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt

Über die Studie
Die Befragung wurde im Herbst 2013 auf Initiative des Forum Einkauf im ÖPWZ von der Personal- und Change-Management-Beratung Penning Consulting und den Einkaufsexperten von Kerkhoff Consulting durchgeführt.

zur Studie
 

Ihre Ansprechpartnerin

Bibiane Sibera

Generalsekretär Forum Einkauf

bibiane.sibera@opwz.com

+43 1 533 86 36-56

Ihre Ansprechpartnerin

Monika Migschitz

monika.migschitz@opwz.com

+43 1 533 86 36-29

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